Wer selbständig arbeitet und lebt, hat es nicht immer leicht. Ein regelmäßiges Einkommen ist in manchen Branchen einfach nicht möglich. Sobald jemand von anderen Kunden abhängig ist, gibt es keine Garantie mehr. Viele Angestellte könnten sich diese Leben niemals vorstellen, da sie Sicherheit benötigen.

Deswegen wird Selbständigen geraten, nicht einfach ins kalte Wasser zu springen. Personen mit Schulden oder kaum Erspartem sollten es erst gar nicht wagen. Ein gewisser „Polster“ sollte immer vorhanden sein, um einige Monate ohne Einnahmen zu überleben. Schließlich kann es immer zu einer Krankheit oder einem Kundenverlust kommen.

Steuern auf die Seite legen

Den größten Fehler, den viele Selbstständige zu Anfang machen, ist der, sie bedienen sich an den Steuern, die sie eigentlich dem Finanzamt zahlen müssen. Oft werden Gelder hin und her transformiert, um offene Rechnungen abzudecken. Wenn das einmal nötig ist, dürfte das kein Problem darstellen. Das böse Erwachen kommt immer dann, wenn das Finanzamt sein Geld haben möchte.

Plötzlich sind hohe Summen fällig, die nicht zur Seite gelegt wurden. Wer sich Selbständig macht, sollte ein Sparbuch eröffnen, wo genau dieses Geld hinwandert. Dieses darf im Endeffekt auch nicht angerührt werden. Das gilt nicht nur für das Finanzamt, sondern auch für die Rentenversicherung und andere Abgaben, die fällig sind.

Weniger ist mehr: Ein Gehalt für jeden

Wer sich selber ein Gehalt verspricht, hat mehr vom Leben. Einnahmen, in einer Firma bedeuten nicht, das komplette Gehalt. Manche träumen von 5000 Euro pro Monat. Doch weiß jeder, dass von diesen 5000 Euro, fast 2500 Euro verschwinden. Wer so viel verdient, zahlt sich am besten 2000 Euro pro Monat aus und legt den Rest zur Seite.

Erstens, für die Steuer und zweitens für Notfälle. Natürlich möchte jeder sein Geld ausgeben und das Leben genießen. Aber gerade als Selbständiger muss man immer wieder mit Verdienstausfällen rechnen. Um seine Finanzen im Griff zu haben, muss man kein Genie sein. Eine optimale Planung und Ordnung bei den Finanzen ist wichtig, um einen Überblick zu erhalten. Zu Anfang ist nicht einmal ein Steuerberater notwendig. Mit ein wenig Know-How schafft das jeder.

Vorsorgen macht immer Sinn

Gerade als Selbständiger sollte ein Sparbuch und eine private Rentenversicherung abgeschlossen werden. Jegliches Geld, was auf Sparbuch wandert, bleibt einem für Notfälle übrig. Irgendwann kommt der Tag, wo jeder dankbar für diesen Tipp ist. Egal ob es sich dabei um 20 oder 200 Euro handelt. Jeder Cent, der auf ein Sparbuch wandert, kann in Zukunft hilfreich sein. Welche Spar Form am besten für einen ist, erfährt der Selbstständige bei seiner Bank des Vertrauens.

Eine private Betriebsunterbrechungsversicherung wird empfohlen. Sollte irgendwann keine Möglichkeit bestehen zu arbeiten, bekommt der Selbstständige Unterstützung. Last, but not least: Ordnung ist wie gesagt, das halbe Leben, auch die „ganze“ Selbständigkeit. Von Anfang sollten Ein- und Ausgaben wirklich eingetragen werden. Nicht erst, kurz bevor die Steuer fällig ist. Mit einer ordentlichen Buchhaltung kann der Chef auch gleich sehen, wie es um seine Finanzen steht.

Wer das Geld nicht im Blick hat, muss damit rechnen, dass irgendwann zu wenig vorhanden ist. Auch bei unregelmäßigen Einnahmen lassen sich Pläne umsetzen.

Written by Captain Geld

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