Genauso wie man bei einem Verkehrsunfall jederzeit nachhaltig schwer verletzt werden kann, besteht auch die Möglichkeit in seinem Leben von einer schweren – manchmal sogar nahezu unheilbaren Krankheit – heimgesucht zu werden. Neben den physischen und psychologischen Folgen für den Betroffenen, wiegen auch die enormen finanziellen Belastungen, die auf einmal auf die Angehörigen zukommen sehr schwer. Sollte man deswegen auf alle Eventualitäten vorbereitet sein und für den Fall der Fälle vorsorgen? Oder ist das vor dem Hintergrund nicht vorhandener Vorbelastungen übertrieben? Wir klären Euch auf.

1. Niederschmetternde Diagnosen

Man steht mitten im Leben – hat eine Familie gegründet, führt eine ganz normales zufriedenes Leben. Eines Tages geht man zu einer routinemäßigen Vorsorgeuntersuchung. Die Ärzte tauschen wissende Blicke aus – der Chefarzt kommt zu einem und erläutert dir mit ernster Stimme das Ergebnis der Untersuchung – Krebs.

Da helfen auch beruhigende Äußerungen der Mediziner und die Möglichkeiten der modernen Medizin nicht viel weiter.

Es bricht für den Betroffenen eine Welt zusammen.

Sicherlich hat man im Laufe der Zeit schon so manche Zipperlein bemerkt – ihnen aber keine größere Bedeutung beigemessen – und jetzt das!

Und nun?

So geht es vielen Menschen auf dieser Welt und alle müssen irgendwie damit klarkommen. Nicht nur mit den körperlichen Leiden, sondern in den meisten Fällen auch mit den enormen finanziellen Belastungen, die durch verschiedenste Behandlungen auf die Betroffenen zukommen.

Auf das Risiko einer derartigen Diagnose sind wohl die Wenigsten vorbereitet und fallen deshalb in ein zusätzliches Loch, da die Kosten einer solchen Behandlungen sehr schnell mehrere Tausend Euro betragen können. Nach oben hin gibt es da keine Grenze.

Wer kann das schon stemmen?

2. Wie kann man dem finanziellen Kollaps bei schweren Krankheiten vorbeugen?

Erste Priorität hat natürlich die Behandlung des Patienten, der zum Beispiel an den Folgen eines Krebsleidens, eines Schlaganfalls oder eines Herzinfarkts leidet.

Doch das stellt gerade die Angehörigen vor die Frage:

Wie soll ich die Kosten für Spezialbehandlungen bezahlen, wenn sie nur zum Teil von der Krankenkasse übernommen werden?

Wie in jedem Bereich des Lebens, gibt es auch hier die Möglichkeit, sich gegen derartige Eventualitäten zu versichern. Hierauf haben sich sogenannte Dread Disease Versicherungen spezialisiert.

Sie bieten:

  • Einmalzahlung im Krankheitsfall
  • Einmalzahlung in der Kombination mit einer Berufsunfähigkeits-/Erwerbsminderungsrente
  • Versicherung gegen die finanziellen Schäden der meisten schweren Krankheiten wie verschiedene Arten von Krebs, Alzheimer oder auch Lähmung
  • die Möglichkeit einer Nachversicherung – wenn sich der Gesundheitszustand während der Laufzeit ändert

Mithilfe dieser Vorsorge-Versicherungen kann man zumindest das Risiko der vollkommenen finanziellen Abhängigkeit von Hilfen oder gar den finanziellen Kollaps verhindern.

3. Bedingungen für eine Schwere Krankheiten Versicherung

Wer eine solche Versicherung abschließen will – sei es ohne Vorerkrankung oder mit einer entsprechenden Vorbelastung, der muss natürlich ein Antragsformular ausfüllen.

Dieses sollte unbedingt:

  • vollständig
  • wahrheitsgemäß
  • umfassend, detailgenau

ausgefüllt werden, da ansonsten im Versicherungsfall die jeweilige Versicherung – je nach Vertragsbedingungen (gerade bei eingeschlossener Berufsunfähigkeit) – die Zahlung abgelehnt werden kann.

Dann hätte man möglicherweise eine Menge Geld gezahlt und steht am Ende doch ohne Leistungen, da man von der internen Prüfern bei Antragsstellung nicht abgelehnt werden wollte oder gar durch Auslassen von Erkrankungen Geld sparen wollte.

Hier spart man ganz klar am falschen Ende!

Es gibt auch im Bereich der Dread Disease Versicherungen eine große Auswahl von Anbieter. Sie sollten aber vor Abschluss unbedingt auf Herz und Nieren geprüft werden. Denn hier gibt es teilweise große Unterschiede im Leistungsumfang und in den Bedingungen.

Bevor man am Ende im Krankheitsfall noch die Enttäuschung über die ausbleibenden Leistungen der entsprechenden Versicherung verkraften muss, sollte man sich lieber die Zeit nehmen und sich genau über alle Anbieter in diesem Bereich informieren

4. Fazit

Wer also auf Nummer sicher gehen will und sich – gerade bei einer Vorbelastung – für alle medizinischen Eventualitäten absichern will, der sollte die Wahl einer Schwere Krankheiten Versicherung in Betracht ziehen.

Sie schützen vor:

  • finanziellen Belastungen im Falle einer schweren (chronischen) Krankheit wie zum Beispiel Krebs, Schlaganfall oder den Folgen eines schweren Verkehrsunfalls

Bei Vertragsabschluss sollten aber dringend vollständige, detailgetreue und wahrheitsgemäße Angaben über den Gesundheitszustand gemacht werden. Auf auch die Gefahr hin, dass der Antrag abgelehnt wird. Besser hier, als wenn man im Krankheitsfall ohne Leistungen da steht, obwohl man sich darauf verlassen hat.

 

Written by Captain Geld

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