Die Zeiten von Kontoführungsgebühren und ähnlichen offensichtlichen Kosten bei  Girokonten sind schon länger vorbei. Doch es gibt nach wie vor Unterschiede zwischen den Banken, sodass es kein einheitliches Girokonto geben kann. Ein Vergleich lohnt sich in jedem Fall.

Zahlreiche Anbieter

Nicht nur die klassischen Banken wie die Deutsche Bank oder die Commerzbank bieten mittlerweile kostenlose Girokonten an. Gerade den kleineren Kreditinstituten und auch Direktbanken wie ING-DiBa oder Deutsche Kreditbank ist es zu verdanken, dass auch bei den Großen ein Umdenken eingesetzt hat.

Die Direktbanken/Online-Banken bauen auf das Geschäftsmodell, dass Ihre Kunden Finanzgeschäfte fast ausschließlich online durchführen und nicht mehr den Weg zur Hausbank suchen. Das erspart der Bank Personal – telefonisch und per Mail sind sie trotzdem sehr lange erreichbar.

Kontoführung

Unter den ganzen Anbietern von Girokonten durch Banken und Sparkassen gibt es aber durchaus gravierende Unterschiede.

Es gibt Kreditinstitute, die mit kostenlosen Girokonten werben, deren Kontoführung aber nur unter bestimmten Umständen kostenlos ist. So muss beispielsweise ein Mindesteingang vorhanden sein. Ansonsten fallen dann doch erheblichen Gebühren an.

Ein- und Auszahlung von Bargeld

Erhebliche Unterschiede gibt es auch bei der Ein- und Auszahlung von Bargeld. So werden noch immer von einigen Kreditinstituten Gebühren von bis zu 7,50 Euro erhoben, falls man nicht Kunde dieser Bank ist. Es gibt allerdings auch Banken, die selbst weltweit keinerlei Gebühren erheben. Diese Möglichkeit bieten zumeist Direktbanken an.

Das Einzahlen von Bargeld ist allerdings ein nicht zu unterschätzendes Problem bei Online-Banken. Hier ist es teilweise nur über Umwege möglich, Bargeld einzuzahlen. Das liegt daran, dass es meistens keine eigenen Geldautomaten oder Filialen gibt.

Diese Umstände sollten bei der Wahl berücksichtigt werden.

Versteckte Zusatzkosten

Falls diese Gebühren nicht anfallen, können sie aber beispielsweise durch geschickt versteckte Zusatzkosten wie Monatszeitschriften einer Bank oder ähnliche Abonnements erhoben werden. Dies gilt es im Voraus immer abzuklären. Ein solcher Bezug kann allerdings noch im Nachhinein gekündigt.

Zinsen/Kreditrahmen

Eklatanter wird es dann schon beim Dispositionskredit. Wer als Sicherheit für sein Konto ein Verfügungsrahmen einrichten lässt, der muss mit teilweise sehr hohen Zinsen kalkulieren.

Die Zinsen für den Dispositionskredit können zwischen:

  • 7.9 und 14 Prozent

liegen.

Wer also oft in die Verlegenheit kommt, den Dispo in Anspruch zu nehmen, muss teilweise mit sehr hohen Zusatzkosten rechnen. Diese können sich je nach Verfügungsrahmen und Zinsen durchaus auf mehrere hundert Euro belaufen.

Aus diesem Grund sollte auch hier ein möglichst niedriger Zinssatz gewählt werden. Noch gravierender werden die Zinsen und dementsprechend auch die Kosten, wenn auch dieser Rahmen überschritten wird.

Hier sind sogar Zinssätze für die Überziehung von bis zu 25 Prozent möglich. In diesem Fall sollte genau abgewägt werden, ob dieser Fall wirklich mehr als nur eine Ausnahme sein könnte.

Vergleichen lohnt sich

Wie in den meisten Bereichen lohnt sich gerade beim Thema Girokonto ein vernünftiger Vergleich.

Denn immerhin kann man auf diese Weise bares Geld sparen. Beim Preisvergleich kann man die gewünschten Konditionen wie Art der Bank, Verfügbarkeit und Zusatzleistungen eingeben. Anschließend erhält man eine Übersicht der entsprechenden Bank und Sparkassen.

Anhand der Detailübersicht und den Kundenbewertungen erhält der Interessent eine gute Entscheidungshilfe

Die Ersparnis im Vergleich zur bisherigen Bank ist aus dieser Übersicht auch sehr einfach ersichtlich.

Fazit

Wer ein neues Girokonto sucht oder mit einem Wechsel liebäugelt, sollte auf jedem Fall im Vorfeld die Anbieter vergleichen.

Es kommt insbesondere auf:

  • Kontoführungsgebühren
  • Möglichkeit Ein- und Auszahlung von Bargeld
  • Geldautomaten
  • Erreichbarkeit der Bank
  • Zinsen für Dispositionskredit und Überziehung des Kontenrahmens

an.

Mehr zum Thema Kredit & Konto findet sich auf renomierten Portalen. Vergleichen lohnt sich also. Mit einem Preis- und Anbietervergleich lassen sich hier unter Umständen mehrere hundert Euro im Jahr sparen.

Written by Captain Geld

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