Das alljährliche leidige Thema – die Steuererklärung. Wenn man nicht gerade ein ausgefuchster Steuerspezialist ist, stellt es die Menschen jedes Jahr vor das gleiche Problem: Wie mache ich meine Einkommenssteuererklärung und wie hole ich dabei am Meisten heraus? Es gibt natürlich die Möglichkeit zum Steuerberater oder zum Lohnsteuerhilfe-Verein zu gehen. Das kann aber mitunter ziemlich teuer werden. 

Einfacher ist die Nutzung einer Steuer-Software. Doch hier gibt es große Unterschiede in der Benutzerfreundlichkeit und dem Funktionsumfang. Manche Software hilft auch gar nicht erst, eine Steuerrückzahlung zu bekommen. Wir zeigen euch worauf ihr achten müsst und welche Software zu empfehlen ist.

1. Was muss die Software können?

Grundsätzlich sollte sie dem Anwender das Ausfällen der sehr unübersichtlichen Steuerformulare erleichtern und wenn möglich auch noch eine recht große Steuerrückzahlung erwirken.

Zu den Grundfunktionen sollte aber gehören:

  • einfache Ausfüllhilfe der amtlichen (vom Finanzamt bereitgestellten) Formulare
  • leicht verständliche Kommentare zu den einzelnen Bereichen
  • eine Plausibilitätsprüfung der gemachten Eingaben
  • die Möglichkeit des elektronischen Versands an die Finanzämter als auch die Möglichkeit die Unterlagen auszudrucken
  • Berechnung der Steuerschuld
  • Steuertipps, die wenn möglich auch gleich auf Eingaben angewandt werden können
  • Import der Daten des Vorjahres

2. Was muss ich investieren?

Je nach Umfang des Programmes und ob es solche Zusatzfunktionen wie elektronischer Steuerberater  oder anwendbare Steuertipps enthält muss man zwischen

10 Euro und knapp 40 Euro

für eine vernünftige Software investieren.

3. Welche Programme sind zu empfehlen?

Es gibt auf dem Markt eine Vielzahl von Programmen, die dem Anwender teils großmundige Versprechungen machen.

Doch nicht jede Software erfüllt auch seinen eigentlichen Nutzen.

Die folgende Übersicht zeigt besonders empfehlenswerte Steuer-Programme:

3.1. WISO Steuersparbuch 2013 (Preis: 24,99 €)

Der Steuerberater aus dem Hause Buhl stellt seit Jahren einen zuverlässigen und einfach zu bedienenden Partner für die jährliche Steuererklärung dar.

Er glänzt mit folgenden Features:

  • einfacher Datenimport der Eingaben aus dem Vorjahr (sofern die Vorgängerversion vorhanden ist)
  • Eingaben werden erleichtert mithilfe des überarbeiteten Interview-Modus
  • Möglichkeit der gewöhnlichen Ausfüllmethode ohne Interview
  • sogenanntes Planspiel rechnet mehrere Varianten der Eingaben durch um die beste Ersparnis zu erarbeiten – Umsetzung anschließend direkt möglich

3.2. Lexware Taxman 2013 (Preis: ca. 30 €)

Software von Lexware hat ganz allgemein einen sehr guten Ruf. So auch die professionelle Steuersoftware Taxman 2013. Sie ist nicht nur für die üblichen, meist einfachen Steuererklärungen gut, sondern auch für komplexe Sachverhalte wie Immobilien und Selbstständigkeit.

Die besten Funktionen im Überblick:

  • nach Datenimport aus dem Vorjahr ist ein zügiger Abschluss möglich, sofern keine großen Änderungen vorliegen
  • einfache Bedienung
  • sehr hilfreiche Videomoderator, der die Eintragungen per Abfrage übernimmt
  • eignet sich hervorragend für Freiberufler und Selbstständige
  • viele nützliche Steuertipps

3.3. Akad Steuer-Spar-Erklärung 2013 (ca. 25 €)

Eine Arbeitsgemeinschaft, die sich zur Aufgabe gemacht hat, den Menschen die jährliche Steuererklärung durch Einfachheit zu erleichtern.

Folgende Funktionen sind besonders erwähnenswert:

  • Oberfläche und Farbigkeit zur Vereinfachung auf das Nötigste reduziert
  • Roter Faden zur Leitung des Nutzers
  • Überprüfung eingescannter Belege
  • Steuerprüfer
  • unzählige Kalkulationen um das Beste für den Anwender herauszuholen

4. Was noch wichtig ist

Allen Programmen ist eines gemein – sie helfen, das Ausfüllen der Steuererklärung einfacher zu machen.

Jeder Anbieter setzt das auf seine Weise um, aber alle genannten Programme sind zu empfehlen.

Im Gegensatz zum ElsterFormular (die kostenlose Variante der Finanzämter).

Es soll nur eine Möglichkeit sein, die Formulare auch elektronisch zu versenden. Nennenswerte Steuerrückzahlungen erwirtschaftet man damit nicht. Die Finanzämter werden ja wohl kaum die Steuerpflichtigen dazu ermutigen, ihre Steuern zurückzuverlangen.

Written by Captain Geld

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