Gold ist ein altbewährtes Zahlungsmittel und hat noch jede Krise überstanden – so zumindest die Ansicht zahlreicher Analysten. Doch lohnt es sich wirklich in sein Geld in Gold anzulegen oder birgt es auch Gefahren? Nützliche Anhaltspunkte erhaltet Ihr in den folgenden Ausführungen.

1. Gold in Krisenzeiten

Grundsätzlich ist Gold eine sichere Währung, die bereits seit vielen Jahrhunderten als Zahlungsmittel eingesetzt wird.

Sollte es doch einmal zum Zusammenbruch des Bankensystems kommen, so wird Gold mit Sicherheit eines der Investitionsgüter sein, die ein solches Szenario schadlos überstehen. Das liegt in erster Linie daran, dass es sich hierbei um einen Rohstoff handelt.

Als 2008 die Finanzkrise begann, konnte man deutlich verfolgen, dass infolge massiver Wertverluste des Dollars (die als Referenzwährung für die Wertbetrachtung von Gold gilt) der Goldpreis je Feinunze (ca. 31 Gramm) immer neue Rekordhöhen erreichte. Teilweise sogar bis auf 1900 Dollar/Feinunze.

Wer also im Vorfeld in Gold investiert hatte, konnte aus dieser Wertsteigerung großes Kapital schlagen.

2. Gefahr der Spekulationen

Aber wie man mittlerweile sieht, muss der Goldpreis nicht dauerhaft auf diesem hohen Niveau bleiben. Es gab zu den Hochzeiten des Goldkurses 2011 massive Verkäufe um Gewinne zu maximieren. Gold wurde zusehends für Spekulationen genutzt.

Dies führte in der Folge zu teils gravierenden Kursverlusten. Zudem stabilisierte sich die Wirtschaft und Finanzwelt gerade in den USA wieder, was zu einem höheren Dollar-Kurs führte.

Aus diesem Grund fiel der Goldkurs wieder deutlich und liegt heute bei circa 1350 Dollar/Feinunze. Er ist also auch kräftigen Kursschwankungen unterworfen und profitiert meist von schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

3. Kosten durch Anlage in Gold

Nicht zu unterschätzen sin die Kosten für eine Geldanlage in Gold. Mit dem kauf von Goldbarren oder Münzen ist es ja nicht getan.

Sie benötigen in der Folge eine Möglichkeit der Aufbewahrung. Am besten natürlich bei einer Bank in einem sicheren Schließfach. dafür fallen natürlich auch Kosten an.

Wer also in Gold investiert sollte auch immer die zusätzlichen Gebühren in den Gewinn-Berechnung mit einbeziehen.

4. Fazit

Eine Investition lohnt sich in der Regel nur, wenn man in Perioden denkt. In wirtschaftlich schlechten Zeiten lohnt es sich, Gold im Bestand zu haben. Im Falle eines Verkaufs lassen sich daraus recht hohe Gewinne erwirtschaften.

Allerdings bleibt auch Gold nicht dauerhaft wert-stabil, da es wie viele andere Rohstoffe ein Spekulations-Gut ist.

Im Gegensatz zu Aktien und anderen Wertpapieren handelt sich jedoch um eine gute Geldanlage.

Wenn möglich sollte man nur einen Teil seines Vermögens in Gold investieren und den Rest zum Beispiel auf einemTagesgeldkonto deponieren.

Written by Captain Geld

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